Digging Deep. Raging into Pride Month. Laughing Politically Correct.
Von der Schaufel in der Hand bis zum Mikrofon, von der Bühne über den Wrestling-Ring bis ins Feld der aspern Seestadt reichen die Produktionen im Mai – mit Ausblick in den Juni. Sie bewegen sich zwischen sehr unterschiedlichen Räumen und Praktiken und entwerfen dabei Formen von Gemeinschaft und Verbundenheit, die erst im gemeinsamen Tun erfahrbar werden.
(Ge)Schichten des Gemeinsamen
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DIGGING DEEP – Songs of Sediment
07. - 10. Mai 2026 | 15:00 / 19:00 Uhr
Site-specific Performance / Uraufführung | aspern Seestadt
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Unter der Oberfläche beginnt eine andere Zeitrechnung. DIGGING DEEP verlagert den Blick in die Erde selbst, als vibrierende Materie, als Speicher von Geschichten, als umkämpftes Terrain.
Mit Schaufeln ausgestattet, wird das Publikum Teil einer ortsspezifischen Performance von Andrea Gunnlaugsdóttir, Claudia Lomoschitz und Crystal Wall, die Graben nicht nur als Handlung, sondern als soziale und politische Praxis versteht: extraktivistisch, kindlich, gewaltsam, fürsorglich, gemeinschaftlich. Ein Feld wird zum Archiv, in dem sich Stimmen, Objekte und Körper überlagern.
Die Arbeit widersetzt sich der Vorstellung von Erde als Ressource. Stattdessen entsteht ein Raum, in dem Mikroorganismen, Erinnerungen und Zukünfte nebeneinander existieren dürfen. DIGGING DEEP fragt nicht bloß, was wir finden, sondern auch, was wir hinterlassen, wenn wir graben.
Die Performance ist eine Kooperation von SOAKED und WUK perfoming arts und findet im Rahmen der Klima Biennale Wien 2026, einem Projekt des KunstHausWien, statt.
Körper im kollektiven Auftritt
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PRIDE RAGE! Queerleading into Pride Month!
30. Mai 2026 | 21:00 Uhr
Wrestling / Drag / Interventionen / Comedy / Party | Saal
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Zwischen Wrestling-Ring und Drag-Bühne wird der Raum selbst zur Behauptung: PRIDE RAGE! vereint queere, feministische und intersektionale Kunstformen zu einem Abend, der sich jeder “eindeutigen” Kategorie entzieht.
DragWrestling, Fearleading, Rap, Chor, Performance und Comedy treffen aufeinander, als gemeinsamer Angriff auf starre Trennungen. Gefeiert und zugespitzt zugleich entsteht eine kollektive Energie zwischen Freude, Wut und Selbstermächtigung.
Die Veranstaltung versteht sich als Einläutung des Pride Month und als klare Setzung: Sichtbarkeit ist kein Zustand, sondern eine Praxis. PRIDE RAGE! schafft einen Raum, in dem Community nicht dargestellt, sondern hergestellt wird – laut, vielstimmig und unübersehbar.
Geteiltes laut-politisches Lachen
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PCCC* #28: Rainbows, Butts & Trucks!
01. Juni 2026 | 19:30 Uhr
Vienna's First Queer Comedy Club | Saal
PRESALE: 18. Mai | 10:00 Uhr
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Zum Auftakt des Pride Month öffnet PCCC* lautstark Raum für guten, gemeinsamen, politisch korrekten Humor. Zwischen Pointe, Haltung und Übermut – mit dem Motto “Punch up, never kick down” – entsteht ein kollektiver Auftritt, der einander hochzieht.
Aus einem Pool von mehr als 30 Performer*innen treten wechselnde Konstellationen auf die Bühne. Stimmen aus Tanz, Design, Rap, Bildung und Alltag treffen aufeinander, all having one thing in common: a funny story to tell.
Unter dem Queer Umbrella, ‘ella, ‘ella, als Bühne versammeln sich Unicorns, Riots, Dykes on Bikes, Free Hugs, Allies, Flags, Lovers and Dorothy Zbornak und entscheiden gemeinsam what floats our Floats and how we want to celebrate our community of choice!
PCCC* ist Queer Comedy für ein queeres Publikum, ihre Freund*innen und Verbündeten – entstanden in Wien als Praxis eines Humors, der sich nicht auf Kosten anderer stabilisiert. Kurz gesagt: - Don't be an asshole - don't make jokes at the expense of other people's oppression for a cheap laugh.
Die Produktionen im Mai und Anfang Juni laden zu Momenten ein, in denen kollektives Graben zur politischen und fürsorglichen Geste wird, Körper sich im kollektiven Auftritt behaupten und gemeinsamer Humor ermächtigt.
Wir freuen uns auf Euer Kommen.
Herzliche Grüße,
Andreas, Phädra und Anežka