Liebe Pressevertreter*innen,
Zum Jahresbeginn präsentiert WUK performing arts Arbeiten, die sich mit Vergänglichkeit, Sprache, Intimität und Blickregimen auseinandersetzen. Die Produktionen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Nähe, Wahrnehmung und kollektive Erfahrung – zwischen jugendlichen Stimmen, choreografischer Reduktion und performativen Versuchsanordnungen.
Über Vergänglichkeit sprechen
Laia Fabre: That it will never come again makes life so sweet
Uraufführung / Performance
Fr 9. / Sa 10. Jan | 19:30 Uhr, Saal
In dieser Arbeit stehen Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren auf der Bühne und setzen sich mit dem Tod auseinander – ohne Tabus, ohne Sentimentalität, mit Klarheit, Humor und überraschender Offenheit. Persönliche Geschichten, alltägliche Beobachtungen und existenzielle Fragen verweben sich zu einer Performance, die Erwachsenen einen seltenen Einblick in jugendliche Denk- und Gefühlsräume eröffnet. Die Bühne wird dabei als geteiltes Jugendzimmer zum Ort des Austauschs und Zuhörens.
Begleitend zur Produktion ist ein Interview mit den beteiligten Jugendlichen online verfügbar, entstanden während der Proben.
Geteilte Abende, geteilte Zustände
Francesca Ferrari: Dictée
Uraufführung / Performance
Fr 16. / Sa 17. / So 18. Jan | 19:30, Saal
Dictée untersucht das Diktat als sprachliche, politische und klangliche Ordnung. In einem imaginären Warteraum durchlaufen drei Performer*innen körperlich wie stimmlich verschiedene Modi des Diktierens und der Abweichung. Die Arbeit operiert in einem Zeitvakuum zwischen Kontrolle, Wiederholung und poetischer Öffnung und ist inspiriert von Theresa Hak Kyung Chas Buch Dictee.
Mit: Louise Trueheart, Luca Bonamore
intimacies/amores/01
Varieté / Performance
Sa 17. / So 18. Jan | 18:00, Saal
intimacies/amores/01 verwebt performative Skizzen zu einer varietéhaften Konstellation amouröser Wissenspraktiken. Historische Texte, körperliche Erfahrungen und erotische Affekte werden in miniaturisierte Erfahrungsräume übersetzt, die Begegnung und geteilte Intensitäten ermöglichen, ohne diese festzuschreiben.
Mit Joscha Baltha, Martina De Dominicis, Fatima Dramé, Nick Romeo Reimann, Olivia Axel Scheucher, Elena Wolff.
Dictée und intimacies/amores/01 finden a. 17. und 18. Jänner als gemeinsame Abende statt. Für diese Termine sind Kombitickets erhältlich.
Blickregime verschieben
Flóra Boros: violet glace
Uraufführung / Performance
Do 29. / Fr 30. / Sa 31. Jan | 19:00, Projektraum
In violet glace choreografiert Flóra Boros einen bewusst ambivalenten Raum, in dem Sinnlichkeit nicht auf erotische Lesbarkeit reduziert wird. Inspiriert von Popästhetiken der 1990er- und 2000er-Jahre werden bekannte Bewegungsmuster durch Wiederholung und Reduktion ihrer Lustlogik entzogen. Die Arbeit rückt asexuelle Perspektiven in den Vordergrund und hinterfragt, wie Körper betrachtet, sexualisiert und objektifiziert werden.
Für die Reservierung von Pressekarten sowie weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
Mit besten Grüßen,
Rebekka Torbahn
WUK performing arts | PR & Marketing
rebekka.torbahn@wuk.at
0699 14012245